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Adsense Faker?

Freitag, 02. Dez 2005 (13:19) gsyi

Norbert von digitalkamerakreis.de berichtet im Abakus über einen Adsense-Betrugsdienst:

Sehr geehrter Herr Hofmann,

wie Ihnen bestimmt aufgefallen ist, wurden seit Oktober Ihre Einnahmen aus Google Adsense gesteigert.

Der Grund dafuer ist, dass wir Ihre Site(s) in unsere Websitetests eingebunden haben. Details dazu auf www.nimzoservices.com Wie Sie an den jetzt erhaltenen Zahlungen von Google sehen, funktioniert unser Konzept

Wir verfuegen ueber ca. 1000 deutsche Mitarbeiter, die Websites testen. Dabei u.a. auch Links (incl. google)

Dadurch sind wir jederzeit in der Lage Websites zu “pushen”, d.h. Besucherzahlen und Werbeeinnahmen zu erhöhen. Oder Websites zu “kicken” (z.B. Clickraten entsprechend zu erhöhen, damit die Seite dann von Google gesperrt wird)

Natuerlich wuerden wir jetzt gerne an Ihren Mehreinnahmen beteiligt werden. Da wir bisher kein Vertragsverhältnis haben gibt es jetzt zwei Moeglichkeiten:

- Sie lehnen unser Angebot ab und bezahlen uns nicht. Dann stellen wir unsere Aktivitaeten ein. Dabei riskieren Sie aber Ihren Adsense-Account und die bisherigen Einnahmen. (Siehe unsere Anmerkung oben)

- Sie nehmen unser Angebot an und beteiligen uns mit 50% an den Mehreinnahmen. Dann steigern wir in den nächsten Monaten langsam die Einnahmen (Besucher + Clicks) fuer Ihre Website.

Ich denke die Entscheidung duerfte leicht sein, da wir im zweiten Fall beide profitieren. Aber letztendlich liegt die Entscheidung bei Ihnen.

Bitte geben Sie uns umgehend Bescheid, wie wir verbleiben sollen.

Gruss,

M. Adams
(www.nimzoservices.com)

Inwiefern diese Mail Ernst zu nehmen ist, ist schwer einzuschätzen. Man sollte jedoch direkt an das Adsense Support Team wenden, wenn man solche E-Mails bekommt.

Zu dem Prinzip:
Um ungültige Klicks zu erkennen, wertet Adsense unterschiedliche Tracking-Daten aus. Das Surfverhalten wird analysiert und die Klicks ebenfalls. Dabei spielen die Ip-Adressen sowie die geografische Auffälligkeiten eine große Rolle.

Wer 1.000 menschliche Mitarbeiter anheuert, um die Klicks und PI´s zu pushen, ist es für Adsense fast unmöglich, diese Klicks rauszufiltern.

Übrigens liegt hier eine Erpressung / Drohung vor, weswegen man auch eine Strafanzeige dagegen stellen sollte, ob es viel bringen würde, bezweifele ich aber…



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Postname: Adsense Faker?
Kategorien: PPC Marketing

2 Kommentare Kommentar abgeben

  • 1. Jens  |  Dezember 2nd, 2005 um 14:10  |  Commentlink

    Ich glaube nicht ganz an 1000 Mitarbeiter. Da müßten dann auch 1000 Leute dichthalten und das läßt sich wohl kaum durchhalten.

    Eine Strafanzeige ist auf jeden Fall zu empfehlen. So steht man dann im Zweifelsfall vor Google auch besser da. Man weiß ja nie.

  • 2. gsyi  |  Dezember 2nd, 2005 um 14:40  |  Commentlink

    Wir wissen ja, wieviele Arbeitslose zur Zeit in Deutschland gibt ;-)

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