Deutsche Verlage vs. Google Print
Mittwoch, 26. Okt 2005 (0:03) gsyi
“Google ist auf dem Weg, den gesamten Bücherkosmos einzuscannen, gleichsam die virtuelle Bibliothek von Alexandria zu schaffen. Dadurch erwirbt das Unternehmen ein Machtmonopol, mit dem es eines Tages den freien Zugang zu digitalen Inhalten beschränken könnte“,
befürchtet der deutsche Verleger Matthias Ulmer. Um der US-Suchmaschine das Terrain des Kulturgutes Buch im Internet nicht kampflos zu überlassen, feilt er mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels an einer brancheneigenen Volltextsuche für den deutschsprachigen Raum.
Die “Taskforce Volltext” entwickelt derzeit ein Gegenmodell zu Google & Co, das den Verlagen vor allem die Verfügungsgewalt über ihre Inhalte sichern soll. Das Prinzip: Statt individuelle Verträge mit Google abzuschließen und die Digitalisierung ihrer Bestände außer Haus zu geben - wie das bereits in Deutschland und auch in Österreich der Fall ist - würden Verlage, die sich an der Branchenlösung beteiligen, die Daten auf ihrem eigenen Server (oder bei einem Dienstleister) vorrätig halten.
>> derstandard
Postname: Deutsche Verlage vs. Google Print
Kategorien: Suchmaschinen










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