Provider gegen die Forderungen der GEMA
Montag, 04. Jul 2005 (19:16) gsyi
Die GEMA hat vor einiger Zeit Internet-Provider aufgefordert, den Zugang zu bestimmten P2P Webseiten (wie goldesel…) zu sperren. Über diese Seiten werden angeblich Links zur Verbreitung von urheberrechtlich geschützter Dateien per P2P(peer-to-peer)-Tauschbörsen verteilt. Doch die Provider haben nun die Forderungen zurückgelehnt! :shroom:
Oliver Süme, Vorstand für Recht und Regulierung bei eco hat folgendes gesagt:
Die GEMA meint offenbar, die Probleme der Musikindustrie im Internet mit dem Sperren diverser Portale lösen zu können. Das funktioniert weder in technischer noch in rechtlicher Hinsicht
Eco ist der Verband der deutschen Internetwirtschaft und vertritt den Providern.
Dass GEMA nur wirtschaftliche Interessen verfolgt, ist klar und warum sollen die Provider ihre Anweisungen blind verfolgen? Deshalb ist imo die Ablehnung richtig, schließlich leben wir in einer Demokratie. Und eine Sperrung diverser P2P Seiten wäre auch keine sinnvolle Lösung gegen Filesharing… :whatever:
Weiterführende Informationen:
http://www.golem.de/0507/39019.html
http://www.it-weblog.de/archives/001302.html
http://netzwelt.de/news/71802-kolumne-gemazensur-wehret-den.html
http://blog.marc-redmann.de/archives/670-Was-wuerde-es-auch-bringen.html
Postname: Provider gegen die Forderungen der GEMA
Kategorien: Sonstige










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1. Weitere Sperraufforderung&hellip | Juli 7th, 2005 um 12:55 | Commentlink
[...] Donnerstag, 07. Jul 2005 (12:53) gsyi Ende letzter Woche hat die GEMA Sperraufforderungen an Internet Provider versandt. Die Provider sollen ihren Kunden den Zugang zu P2P Seiten wie saugstube.to, goldesel.to, audio-esel.com usw. sperren, um Filesharing zu verhindern. Diese Aufforderungen wurden von eco zunächst abgelehnt, nun wollen sie weiterhin die Sperrung von P2P Seiten durchsetzen. “Allein die fünf illegalen Download-Portale bieten über eine halbe Million nicht lizenzierter Musikwerke an. Diese Dimension der illegalen Angebote im Internet ist für die Komponisten und Textdichter nicht mehr tragbar. Die GEMA fordert daher eine Sperrung der illegalen Webseiten. Diese soll zudem verhindern, dass Endkunden der deutschen Zugangs-Provider an Urheberrechtsverstößen beteiligt sind und sich somit selbst strafbar machen“ sagte der GEMA-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Reinhold Kreile… An die jeweiligen Betreiber der Seiten rankommen können sie nicht, aber jammern können sie Weiterführende Informationen: http://www.golem.de/0507/39089.html [...]
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