So könnte man mit Humor zum Ausdruck bringen, was sich dieser Tage fast erwartungsgemäß auf Cuba ereignet hat.
Der kubanische Staatschef Fidel Castro, der von Kritikern nicht nur längst auf sein Altenteil gehört, sondern mehr als einmal bereits totgesagt wurde, sitzt nun wieder mit mehr als 600 anderen Delegierten in der Nationalversammlung.
Bemerkenswert ist wohl vor allem die Wahlbeteiligung, denn etwa 96% der Kubaner haben an der Wahl teilgenommen. Dass Fidel den Sprung zurück aufs politische Parkett geschafft hat, nachdem er vor fast zwei Jahren die Amtsaufgaben an seinen Bruder weitergegeben hatte, liegt daran, dass es pro Vertreterplatz in der Versammlung nur einen Bewerber gab.
Die Ergebnisse insgesamt werden als Bestätigung der politischen Marschrichtung auf Kuba von Journalisten weltweit angesehen. Wohin dieser Weg zeigt, ist deutlich.
Nachdem der wieder genesene Castro wieder an der Spitze des Landes stellen wird, soll Kuba wieder stärker dem Sozialismus verschrieben sein, wie es bereits Fidels Bruder Raul zur Stärkung der Revolution angestrebt hat, als der Staatschef sich aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen muss.
Begonnen hatte das Lebenswerk Fidels bereits Ende der 1950er Jahre, hinter dem das Volk auch Anno 2008 zu stehen scheint.
Der Beitrag wurde am Dienstag, den 22. Januar 2008 um 11:12 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.